Vielen herzlichen Dank für die großzügige Spende der Dietmar Hopp Stiftung!

Auf dem Foto bei der Scheckübergabe von links nach rechts:

Dr. Wilhelma Metzler (1. Vorsitzende), Patientin Annette Bach auf Therapiepferd Michel, Meike Leupold (stellvertretende Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung), Jutta Engel (Pferdeführerin)

Offizieller Pressetext (Auszüge): 

Das Pferd als Therapeut: Dietmar Hopp Stiftung spendet 30.000 Euro an Reiterhof des Kinderhilfe
e.V. Ludwigshafen

Der Verein Kinderhilfe in Rheinhessen und Vorderpfalz e.V. zur Förderung körperbehinderter Kinder
und Jugendlicher in Ludwigshafen besteht bereits seit 1969 und bietet Hippotherapie, Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren und Reiten als Sport für Menschen mit
Behinderung an. Es ist einer der ältesten Reiterhöfe Deutschlands mit einem therapeutischen Angebot und leistete Pionierarbeit. Er betreut wöchentlich rund 300 Kinder und Jugendliche. Mittlerweile sind die Stallungen und Gebäude in die Jahre gekommen und nicht mehr im zeitgemäßen Zustand. Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten am Reiterhof der Kinderhilfe e.V. in Ludwigshafen mit 30.000 Euro, um Sicherheit und Barrierefreiheit zu
gewährleisten.


Insbesondere neue selbstöffnende Türen, die im Zuge der Baumaßnahme eingebaut werden, sind für Rolli-Fahrer eine große Erleichterung. Die Finanzierung der barrierefreien Eingangs-Türen wird von der Dietmar Hopp Stiftung, der Aktion Mensch und der Meter Stiftung gemeinsam gestemmt. Auch eine Erneuerung der veralteten Elektrik konnte mit großer Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer mit der Spende der Dietmar Hopp Stiftung verwirklicht werden. „Diese Spende ist für uns sehr wichtig, um Sicherheit und Barrierefreiheit zu gewährleisten. Ohne die Dietmar Hopp Stiftung und die weiteren Spender hätten wir uns das niemals leisten können. Damit wird ein großartiger Beitrag zum nachhaltigen Fortbestand des Reiterhofs Kinderhilfe geleistet, dafür sind wir sehr dankbar.“, so
die 1. Vorsitzende Dr. Wilhelma Metzler.


Am 6. April machte sich Meike Leupold, stellvertretende Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung, bei einer symbolischen Scheckübergabe vor Ort ein Bild der Einrichtung. Nach einer Führung über den Reiterhof konnte sie eine Hippotherapie miterleben und sich mit MS-Patientin Annette Bach über die Wirkungsweise der Therapie austauschen. Anschließend durfte sie sich auch selbst vom Hebelift auf eines der insgesamt 14 Therapiepferde setzen lassen und wurde von der Physiotherapeutin und
stellvertretenden Hofleiterin Jasmin Hahn über die Wirkungsweise der Hippotherapie informiert. „Seit mehr als 50 Jahren ist der Verein äußerst engagiert tätig. Es ist faszinierend zu sehen, wie behutsam und vertraut Mensch und Pferd miteinander umgehen. Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Angebots für körperbehinderte Kinder und Jugendliche leisten können“, resümiert Meike Leupold ihren Besuch der Kinderhilfe.


Hippotherapie ist eine etwa 20minütige physiotherapeutische Einzelbehandlung auf dem Pferd, die ein Arzt verordnet. Eine Physiotherapeutin mit Zusatzausbildung sichert den Patienten, leitet ihn zu einem gezielten Training an, ist verantwortlich für die Therapie und dokumentiert deren Verlauf.
Vom Pferderücken gehen Schwingungen aus, welche die Gelenke des Patienten stimulieren. Die Therapie hilft zum Beispiel Menschen mit neurologischen Erkrankungen oder Wirbelsäulen- und Gliedmaßenschädigungen. Das Behandlungsteam besteht aus der Physiotherapeutin, dem Pferdeführer und dem Therapiepferd. Auf dem Reiterhof arbeiten Physiotherapeuten, Pädagogen und Reitlehrer in der Therapie und im Sport. Alle Fachkräfte sind speziell für Bereiche des therapeutischen Reitens ausgebildet. Der Reiterhof ist vom Deutschen Kuratorium für therapeutisches Reiten als Therapieeinrichtung für alle drei Bereiche des therapeutischen Reitens -
der Hippotherapie, dem Heilpädagogischen Reiten und Voltigieren und dem Reiten als Sport für Menschen mit Behinderung anerkannt.

www.dietmar-hopp-stiftung.de